forschungs- kooperations- blog » Grammatikalisierung http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de Tue, 22 Oct 2013 11:33:20 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.1 Walter Bisang http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de/?p=164 http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de/?p=164#comments Thu, 13 Dec 2012 10:45:29 +0000 http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de/?p=164 Weiterlesen ]]> Department of English and Linguistics
Professur für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft

Keywords
Vergleich sprachlicher Strukturen weltweit, sprachliche Komplexität, Sprachwandel und Sprachkontaktforschung und die Rolle soziokultureller und linguistischer Faktoren, Grammatik und Pragmatik, Grammatikalisierung, Sprachen Ost- und Südostasiens (Chinesisch, Thai, Khmer), Yoruba (mit R. Sonaiya) und Sprachen Äthiopiens (mit R. Crass)

Forschungsansätze
Sprachtypologie, Anwendung unterschiedlicher theoretischer Ansätze (Generative Ansätze, Role & Reference Grammar, Functional Grammar, Construction Grammar), Sprachkon­taktforschung (seit Thomason & Kaufman 1988), Grammatikalisierungsforschung (Hopper & Traugott 2003, konstruktionsbasiert), Methoden sprachlicher Rekonstruktion

Aktuelle Forschung
Sprachliche Komplexität, Sprachkontakt und Arealität, Grenzen typologischer Generalisierbarkeit, Sprachverwandtschaft, Grammatikalisierung

Inneruniversitäre Einbindungen

  1. Sprecher von SOCUM
  2. Doktorandengruppe „Sprachliche Anreicherungsprozesse aus theoretischer, typologischer und psycho-/neurolinguistischer Sicht“

Weitere Forschungs- und Vernetzungsinteressen
Kooperation mit Neurotypologie/Neurolinguistik, Verbindung von soziokulturellen und linguistischen Aspekten, Verbindung von Literatur und Linguistik.

Forschungsthemen

  1. Theoretische und typologische Fundierung sprachlicher Komplexität (Stellenwert der pragmatischen Inferenz mit besonderer Berücksichtigung der Sprachen Ost- und Südostasiens im Vergleich mit Westafrika und Kreolsprachen)
  2. Ost- und Südostasien aus der Sicht des Sprachkontaktes und der Arealität
  3. Grenzen und Möglichkeiten sprachtypologischer Generalisierungen unter Berücksichtigung arealer und genealogischer Faktoren
  4. Forschungsprojekt zu transeurasiatischen Sprachen (mit M. Robbeets; Sprachver­wandtschaft von Türksprachen, Mongolisch, Mandschu-Tungusisch, Japanisch, Koreanisch), Verbindung von typologischen und sprachgenetischen Ansätzen
  5. Arbeiten zu Grammatikalisierung in ost- und südostasiatischen Sprachen
  6. Publikationen zu Einzelphänomenen: Numeralklassifikatoren, Verbserialisierung, Wortartproblematik, Finitheit/Satzverknüpfung und Argumentstruktur

Themen von Doktoranden
Soziale Praxis, soziale Netzwerke und Grammatik: eine ethnographisch orientierte und datengeleitete Studie am Beispiel der Diskurspartikel „alter“, Bindungstheorie und Pragmatik im modernen Chinesischen: eine self-paced reading-Studie, Präkategorialität im klassischen Chinesisch, Code-Switching (Arabisch/Französisch)

Kontakt
wbisang@mail.uni-mainz.de, 39-30710

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Damaris Nübling http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de/?p=95 http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de/?p=95#comments Sun, 02 Sep 2012 14:18:39 +0000 http://www.koop.geistes-undsozialwissenschaften.uni-mainz.de/?p=95 Weiterlesen ]]> Deutsches Institut
Professur für Historische Sprachwissenschaft des Deutschen

Keywords
Sprachwandel, Grammatikalisierung, Onomastik, Genderlinguistik, Dialektologie

Forschungsansätze
Kontrastive Linguistik, Ökonomietheoretische Ansätze („usage-based approaches“), Korpuslinguistik

Aktuelle Forschung

  1. Deutscher Familiennamenatlas (DFG-Projekt 2005-2015)
  2. Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands (Akademievorhaben 2012-2036)

Inneruniversitäre Einbindungen

  1. Arbeitsgruppe „Un/doing differences“ (Antrag auf Teilprojekt innerhalb einer Socum Forschergruppe, 8 Teilnehmer)
  2. Antrag auf Kolleg-Forschergruppe mit Britta Mondorf über „Support-Strategien in Variation und Sprachwandel” (mit vorangegangener inneruniversitärer Förderung)

Weitere Forschungs- und Vernetzungsinteressen
Name und Geschlecht. Genuszuweisungs- und Sexusausdrucksmöglichkeiten am Namenkörper (Personen-, Tier-, Produktnamen etc.), Vernetzung mit Soziologie/ Kulturanthropologie

Forschungsthemen

  1. Sprachliche Klassifikation um ihrer selbst willen? Entstehung, Entwicklung und Interdependenz zwischen den zwei „leeren“ Klassifikationssystemen Genus und Flexionsklasse; Untersuchungen zu ihrem diachronen Auf-, Um-, und Abbau bzw. zu Reanalyse- und Exaptationsprozessen im Nominal- und Verbalbereich
  2. Zweifelsfall-Linguistik: Sprachliche Zweifelsfälle als Indikatoren aktuellen Sprachwandels (am Beispiel schwankender Fugenelemente, schwankender Deklinationsklassenzugehörigkeit, Rektionsalternanzen bei Präpositionen, Parallel-/Wechselflexion von Adjektiven, (De-) Flexion von Eigennamen etc.)
  3. Genderlinguistik und Genderonomastik (auch kontrastiv): Genderlinguistische Untersuchungen zur Lexikographie, zum semantischen Wandel, zum Genus/Sexus-Verhältnis, zur prosodisch-phonologischen Struktur von Rufnamen (historische Androgynisierungstendenzen seit den 1970er Jahren)
  4. Namengrammatik: Untersuchungen zur Grammatikalisierung des Definitartikels vor Eigennamen (Ruf- und Familiennamen, Toponyme, Ergonyme), zu Flexionsbesonderheiten und zur sukzessiven Deflexion von Eigennamen; Reanalyse des Pluralallomorphs ‑s aus Genitivkonstruktionen mit Familiennamen

Themen von Doktoranden
Rufname und soziale Herkunft: Zur schichtenspezifischen Vornamenvergabe in Deutschland. Von KarstadtQuelle zu Arcandor, von MTU Friedrichshafen zu Tognum: Prinzipien des diachronen Wandels von Unternehmensnamen. Onymische Flexion und Deflexion in der Geschichte des Deutschen. Geschichte der ung-Nominalisierung zwischen Verbalität und Nominalität. Zwischen morphologischer Schwächung und Stärkung: Die Genese einer 8. Ablautreihe. Deklinationsklassenwandel: Entwicklung der Pluralallomorphie im Deutschen, Niederländischen, Schwedischen und Dänischen. Konjugationsklassenwandel: Prinzipien des Ab-, Um- und Ausbaus verbalflexivischer Allomorphie in germanischen Sprachen. Zur Entstehung eines sprachlichen Zweifelsfalls: Korpusbasierte diachrone Untersuchung zur Reanalyse genitivischer Konstruktionen als Komposita unter besonderer Berücksichtigung der s-Fuge. Der phonologisch-typologische Wandel des Deutschen von einer Silben- zu einer Wortsprache.

Kontakt
nuebling@uni-mainz.de, 22611

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